Bärlauchöl

von Marlene

Ist ein besonders schlanker Bär ein Bärlauch?

Diese Diskussion wollen wir hier besser nicht anheizen. Aber nur mal so als Gedankenanstoß für den ein oder anderen.

Kommen wir lieber zum Bärlauch, den man essen kann. – Viel wichtiger.

Aus einer kleinen Zwiebel entspringen von März bis Mai samtgrüne Blätter, von denen die obersten drei liebevoll geerntet werden. Ab Ende April, Anfang Mai blüht der Bärlauch. Wir beenden die Ernte vor der Blüte, da das gesunde Küchenkraut sonst leicht bitter wird. Wir können dann im Mai, hauptsächlich im Wald, ein weißes Blütenmeer bewundern und ein Hauch von Knoblauchduft liegt in der Luft. Wir lieben´s.

Um den Bärlauch nicht nur während der kurzen Saison genießen zu können, macht es absolut Sinn ihn haltbar zu machen. Und da wir Kräuteröl aus der eigenen Produktion sowieso über alles lieben, gibt es nun krawall-starkes Bärlauchöl. Das verwenden wir besonders gerne für Salatdressings, zum Pimpen von Fleisch- oder Fischgerichten oder zur Mayo-Produktion. Es gibt unzählige Möglichkeiten. – Noch dazu ist es optisch ein Highlight!

Außerdem ist ein hausgemachtes Öl ein schönes Mitbringsel und sowieso sind Geschenke aus der Küche einfach toll.

Also Freunde. Habt ihr noch Bärlauch vor der Haustür, der geerntet werden will? Dann nix wie los und geht auch unter die Öl-Produzenten!

Bärlauchöl

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300 ml

Zutaten

  • 100 g Bärlauch gewaschen & gut getrocknet
  • 300 ml Pflanzenöl z.B. Sonnenblumen- oder Rapsöl

Anleitung

Zubereitung mit dem THERMOMIX®

  1. Den Bärlauch für 30 Sekunden auf Stufe 10 fein mixen.
  2. Das Öl hinzufügen und alles 6 Minuten auf Stufe 6 bei 90 °C mixen. In der letzten Minute auf Stufe 9 erhöhen.
  3. Die Mischung durch ein feines Sieb oder ein Passiertuch in einen sauberen Behälter passieren.
  4. Das Öl über Nacht im Kühlschrank abkühlen lassen.

Zubereitung ohne THERMOMIX®

  1. Bärlauch und Öl in einem Multizerkleinerer fein mixen.
  2. Die Mischung in einen Topf geben und einmal aufkochen lassen. Für etwa 1 Minute köcheln lassen.
  3. Anschließend durch ein feines Sieb oder ein Passiertuch in einen sauberen Behälter passieren.
  4. Das Öl über Nacht im Kühlschrank abkühlen lassen.

Notizen

Bewahre das Öl gut gekühlt auf und friere größere Mengen portionsweise ein.

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